Maklerprovision beim Hauskauf in Bornheim, Brühl, Wesseling und Umgebung
Was kostet der Makler — und wer zahlt?
Kauft eine Privatperson ein Einfamilienhaus, eine Doppelhaushälfte oder ein Reihenhaus, teilen sich Käufer und Verkäufer die Maklerprovision zu gleichen Teilen. Diese Teilung ist keine Kulanz und keine Verhandlungssache — sie gilt bundesweit für Wohnimmobilien, die an Verbraucher verkauft werden. Was das für Sie beim Hauskauf im Rhein-Erft-Kreis konkret bedeutet, steht auf dieser Seite.

Ihr Anteil ist genauso hoch wie der des Verkäufers
Bei uns beträgt der Anteil jeder Seite 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer vom beurkundeten Kaufpreis — der in Nordrhein-Westfalen marktübliche Satz; beide Anteile zusammen ergeben 7,14 %. Dass die Provision hälftig geteilt wird, schreibt § 656c BGB vor; die Höhe selbst wird frei vereinbart. Sie steht deshalb im Maklervertrag, nicht im Gesetz, und wir nennen sie Ihnen, bevor die Suche beginnt.
Rechnen Sie die Provision zusammen mit den übrigen Kaufnebenkosten in Ihre Finanzierung ein — Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch kommen dazu und wollen aus Eigenkapital bezahlt sein.
Warum der Verkäufer zuerst zahlen muss
Hat der Verkäufer uns beauftragt und soll ein Teil der Provision auf den Käufer übergehen, darf der Käuferanteil den Verkäuferanteil nie übersteigen. Zusätzlich gilt eine Reihenfolge: Der Käufer muss erst zahlen, wenn der Verkäufer seinen Anteil nachweislich beglichen hat. Damit lässt sich die Provision nicht still auf die Käuferseite verschieben.
Die Regel greift bei Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften, Reihenhäusern und Eigentumswohnungen — also bei den Objekten, die zwischen Köln und Bonn den Großteil der privaten Kaufabschlüsse ausmachen. Bei Mehrfamilienhäusern, Gewerbeobjekten und unbebauten Grundstücken gilt sie nicht; dort wird die Vergütung frei vereinbart.
Was der Makler leistet
- Objektsuche und -vorauswahl nach Ihren Kriterien, auch außerhalb der Portale
- Organisation und Begleitung von Besichtigungen
- Beschaffung und Prüfung der Unterlagen — Grundbuchauszug, Energieausweis und Baulastenverzeichnis, in dem öffentlich-rechtliche Verpflichtungen des Grundstücks stehen, etwa ein Wegerecht für den Nachbarn
- Einschätzung des aufgerufenen Preises und Verhandlung
- Koordination von Finanzierung, Kaufvertrag und Notartermin
- Begleitung bis zur Übergabe
Wie diese Schritte zeitlich aufeinanderfolgen, beschreibt der Kaufablauf mit Makler.
Wann wird die Provision fällig?
Erst nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags. Bis dahin kostet Sie nichts: keine Beratung, keine Besichtigung, kein Objektvorschlag, keine geplatzte Verhandlung. Wer sich im Großraum Köln/Bonn ein halbes Jahr lang Häuser ansieht und am Ende keines kauft, zahlt für diese Zeit keinen Cent.

Ist die Provision steuerlich absetzbar?
Wenn Sie das Haus selbst bewohnen, in aller Regel nicht. Vermieten Sie es dagegen, zählt die Provision zu den Anschaffungsnebenkosten und wandert damit in die Abschreibung: Sie wirkt sich nicht sofort in voller Höhe aus, sondern verteilt über viele Jahre. Bei gewerblicher Nutzung kann der Abzug anders ausfallen. Wie Ihr Fall zu behandeln ist, sagt Ihnen Ihr Steuerberater — wir stellen den Kontakt her, wenn Sie noch keinen haben.
Passende Angebote erhalten
Hinterlegen Sie Ihre Suchkriterien — wir informieren Sie, sobald passende Objekte verfügbar sind.
Wenn Sie eine Provisionsforderung für unberechtigt halten
Streit über eine Provision endet nicht zwangsläufig beim Anwalt. Wir sind Mitglied im IVD und nehmen am Schlichtungsverfahren beim Ombudsmann Immobilien (IVD/VPB) teil — einer unabhängigen Stelle, die Sie als Käufer anrufen können, wenn Sie eine Rechnung für falsch halten. Viele Wettbewerber lehnen diese Teilnahme ab; wer sie zusagt, kann sich einer Prüfung nicht entziehen. Das ist der Grund, warum Höhe und Aufteilung bei uns schriftlich feststehen, bevor Sie das erste Haus von innen sehen.
Häufige Fragen zur Maklerprovision beim Hauskauf
Wie hoch ist die Maklerprovision beim Hauskauf?
Bei uns trägt jede Seite 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer vom beurkundeten Kaufpreis — der in Nordrhein-Westfalen marktübliche Satz. Beide Anteile zusammen ergeben 7,14 %.
Dass die Provision hälftig geteilt wird, schreibt § 656c BGB vor; die Höhe selbst wird frei vereinbart und steht deshalb im Maklervertrag. Fragen Sie den Satz vor der ersten Besichtigung ab — er gehört zu Ihrer Kaufnebenkostenrechnung wie Grunderwerbsteuer und Notar.
Wer zahlt die Maklerprovision beim Hauskauf?
Käufer und Verkäufer je zur Hälfte, wenn eine Privatperson ein Einfamilienhaus, eine Doppelhaushälfte, ein Reihenhaus oder eine Eigentumswohnung kauft. Der Käuferanteil darf den Verkäuferanteil nicht übersteigen.
Hinzu kommt eine Reihenfolge: Ihr Anteil wird erst fällig, wenn der Verkäufer seinen Anteil nachweislich gezahlt hat. Lassen Sie sich diesen Nachweis zeigen, bevor Sie überweisen.
Wann wird die Maklerprovision beim Hauskauf fällig?
Erst nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags. Vorher entstehen keine Kosten — weder für Beratung und Besichtigungen noch für Verhandlungen oder die Prüfung der Unterlagen.
Platzt der Kauf vor dem Notartermin, entsteht kein Provisionsanspruch. Der Makler wird ausschließlich im Erfolgsfall bezahlt, und der Erfolg ist der unterschriebene Kaufvertrag.
Was leistet der Makler beim Hauskauf konkret?
Käuferleistungen:
- Bedarfsklärung und passende Objektsuche
- Zugang zu Häusern, die nie öffentlich inseriert werden
- Begleitung bei Besichtigungen mit fachkundigem Blick auf Bausubstanz und Haustechnik
- Prüfung der Unterlagen: Grundbuchauszug, Baulastenverzeichnis, Energieausweis, Bauakte
- Einschätzung des aufgerufenen Preises und Verhandlung
- Koordination von Notar, Finanzierung und Übergabe
Beim Haus wiegt diese Begleitung schwerer als bei einer Wohnung: Dach, Keller, Heizung und Grundstück gehören Ihnen allein, und ein übersehener Mangel wird selten billig.
Ist die Maklerprovision beim Hauskauf steuerlich absetzbar?
Bei Selbstnutzung in aller Regel nicht. Bei Vermietung zählt sie zu den Anschaffungsnebenkosten und wirkt sich über die Gebäudeabschreibung aus — also verteilt über viele Jahre statt sofort in voller Höhe.
Bei gewerblicher Nutzung kann der Abzug anders ausfallen. Wie Ihr Fall zu behandeln ist, hängt vom Einzelfall und der geltenden Rechtslage ab und gehört zum Steuerberater; wir vermitteln bei Bedarf einen Kontakt.
Kann ich die Provision beim Hauskauf verhandeln?
Die Höhe ist frei vereinbar, in der Praxis aber weitgehend marktüblich — und was der Verkäufer zahlt, zahlen Sie ebenfalls. Ein niedrigerer Käuferanteil senkt automatisch auch den Verkäuferanteil, weshalb einseitige Nachlässe selten sind.
Spielraum entsteht eher bei sehr hohen Kaufpreisen oder wenn Verkauf und Anschlusskauf zusammen beauftragt werden. Verhandeln Sie den Satz, bevor der Maklervertrag steht — danach ist er gesetzt.


