Checkliste Hausverkauf herunterladen in Bornheim, Brühl, Wesseling und Umgebung

Was in der Unterlage steht und wem sie hilft

Eine Checkliste zum Hausverkauf ist nichts weiter als eine geordnete Liste: Sie nennt jedes Papier, das im Lauf eines Verkaufs gebraucht wird, und sagt dazu, an welcher Stelle es gebraucht wird. Gedacht ist sie für Eigentümer im Rhein-Erft-Kreis und im Rhein-Sieg-Kreis, die ihren Verkauf selbst vorbereiten — und für alle, die vorher abschätzen möchten, wie viel Vorlauf sie einplanen müssen. Wenn Sie Ihr Haus verkaufen, ersetzt eine solche Liste keine Beratung. Sie verhindert aber die häufigste Verzögerung: dass ein Nachweis erst dann auffällt, wenn ein Kaufinteressent bereits wartet.

Die ausführliche Fassung mit Erläuterung zu jedem einzelnen Schritt steht auf unserer Seite zur Checkliste für den Hausverkauf. Die Liste selbst laden Sie sich weiter unten als PDF herunter — zum Ausdrucken und Abhaken. Wer darüber hinaus die Hintergründe zu Unterlagen, Preisfindung und Ablauf nachlesen möchte, findet direkt darunter unsere Infobroschüre zum Hausverkauf.

Dokumente, Termine und Nachweise in der richtigen Reihenfolge

Der größte Teil der Liste betrifft Papiere, die von Ämtern kommen und deshalb Zeit brauchen: Auszüge aus dem Grundbuch, die amtliche Flurkarte, die genehmigten Bauzeichnungen und die Wohnflächenberechnung. Bei Wohneigentum innerhalb einer Gemeinschaft kommen Teilungserklärung, Versammlungsprotokolle und Wirtschaftsplan dazu. Die Liste sagt zu jedem Punkt, welche Stelle ihn ausgibt — Grundbuchamt, Bauamt, Katasteramt oder Verwaltung — damit die Anforderung nicht erst nach dem Marktstart losgeht.

Der zweite Teil betrifft den Ablauf: Wertermittlung, Exposé, Besichtigungen, Verhandlung, Notartermin, Übergabe. Für Eigentümer zwischen Köln und Bonn, die zum ersten Mal verkaufen, ist vor allem die Reihenfolge hilfreich — sie zeigt, welcher Schritt von welchem abhängt. Fehlt eine Unterlage, verlängert sich meist nicht der eigene Aufwand, sondern die Kreditprüfung auf Käuferseite, und die liegt außerhalb Ihres Einflusses.

Energieausweis und Provision: zwei Punkte, die früh geklärt sein sollten

Zwei Positionen der Liste führen erfahrungsgemäß zu Rückfragen. Die erste ist der Energieausweis: Das Gebäudeenergiegesetz — die Vorschrift, die Energiekennwerte beim Verkauf regelt — verlangt, dass er spätestens zur ersten Besichtigung vorliegt und dass die wichtigsten Kennwerte schon im Inserat stehen. Ausgestellt wird er von dafür zugelassenen Fachleuten, und auch das dauert.

Die zweite ist die Maklerprovision. Beim Verkauf eines Einfamilienhauses an private Käufer wird sie zwischen Verkäufer und Käufer hälftig geteilt; das ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Höhe dagegen wird frei vereinbart und beträgt bei uns jeweils 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer — der in Nordrhein-Westfalen marktübliche Satz. Fällig wird sie erst mit der notariellen Beurkundung. Wer im Großraum Köln/Bonn verkauft, sollte diesen Posten von Anfang an in seiner Kalkulation stehen haben, auch wenn er ganz am Ende anfällt.

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Checkliste zum Hausverkauf

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Häufige Fragen zum Herunterladen der Checkliste Hausverkauf

Was steht in der Checkliste zum Hausverkauf drin?

Die Unterlage ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil listet die Papiere auf, die ein Verkauf verlangt: aktueller Grundbuchauszug, amtliche Flurkarte, genehmigte Bauzeichnungen, Wohnflächenberechnung und der Energieausweis. Bei Wohneigentum innerhalb einer Gemeinschaft kommen Teilungserklärung, Protokolle der Eigentümerversammlungen und der Wirtschaftsplan dazu. Zu jedem Punkt steht dabei, welche Stelle das Dokument ausgibt.

Der zweite Teil beschreibt den Ablauf in der Reihenfolge, in der er tatsächlich stattfindet — von der Wertermittlung über Exposé und Besichtigungen bis zu Notartermin und Übergabe. Die Liste ist bewusst knapp gehalten und zum Abhaken gedacht. Eine ausführliche Erläuterung zu jedem Schritt finden Sie in unserer Infobroschüre zum Hausverkauf.

Welche Unterlagen sollte ich zuerst besorgen?

Beginnen Sie mit dem, was von außen kommt. Grundbuchauszug, Flurkarte und die genehmigten Bauzeichnungen müssen bei Grundbuchamt, Katasteramt oder Bauamt angefordert werden, und die Bearbeitung dauert je nach Behörde unterschiedlich lange. Alles, was Sie selbst im Ordner haben — Rechnungen über Modernisierungen, Wartungsnachweise, Versicherungsunterlagen —, können Sie parallel zusammenstellen.

Der Energieausweis gehört ebenfalls in diese erste Runde, weil seine Kennwerte bereits ins Inserat müssen. Wer diese Reihenfolge einhält, kann mit der Vermarktung starten, sobald die Bewertung des Objekts steht. Wer sie umdreht, wartet am Ende auf ein Amt, während Kaufinteressenten schon anfragen.

Was kostet der Download, und entstehen mir sonstige Kosten?

Checkliste und Infobroschüre sind kostenfrei, und aus dem Herunterladen entsteht kein Auftrag. Auch für ein Gespräch, eine Einschätzung des Objekts oder die Aufbereitung von Unterlagen stellen wir Eigentümern vorab nichts in Rechnung. Kosten entstehen nur, wenn es zum Verkauf kommt.

Beim Verkauf eines Einfamilienhauses an private Käufer wird die Maklerprovision zwischen Verkäufer und Käufer hälftig geteilt; diese Teilung ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Höhe selbst wird frei vereinbart und beträgt bei uns jeweils 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer — der in Nordrhein-Westfalen marktübliche Satz. Fällig wird der Betrag erst mit der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags.

Wie lange dauert ein Hausverkauf, wenn die Unterlagen vollständig sind?

Von der Veröffentlichung des Exposés bis zur festen Zusage vergehen bei einem Haus üblicherweise drei bis sechs Monate. Der Korridor hängt weniger am Markt als an zwei Dingen: an einem Angebotspreis, der zum Objekt passt, und an einer Dokumentenmappe, die keine Lücken hat. Beides lässt sich vor dem Marktstart klären.

Verzögerungen entstehen fast immer an derselben Stelle. Wird ein Grundbuchauszug oder ein Energieausweis erst beantragt, wenn bereits verhandelt wird, steht die Finanzierungsprüfung der Bank still, bis das Papier da ist. Genau dafür ist die Liste gedacht: alle Nachweise vor dem Marktstart beisammen zu haben.

Wann wird ein gültiger Energieausweis gebraucht?

Spätestens zum ersten Besichtigungstermin muss er vorliegen und dem Interessenten unaufgefordert gezeigt werden. Die wesentlichen Kennwerte gehören darüber hinaus bereits in Anzeige und Exposé. Ob ein Verbrauchs- oder ein Bedarfsausweis verlangt wird, hängt vom Baujahr und von der Zahl der Wohneinheiten ab. Eine rechtzeitige Ausstellung erspart Eigentümern Ärger, denn fehlende Pflichtangaben können teuer werden.

Ausgenommen sind im Wesentlichen geschützte Baudenkmäler und sehr kleine Gebäude. Ausgestellt wird der Ausweis von dafür zugelassenen Fachleuten; wir helfen beim Zusammentragen der Verbrauchsdaten und veranlassen die Ausstellung auf Wunsch. Vollständige energetische Angaben im Exposé ersparen Rückfragen und schaffen Vertrauen bei Kaufinteressenten.

Was passiert beim Notartermin am Ende der Liste?

Das Notariat setzt als neutrale Stelle den Kaufvertrag auf und schickt den Entwurf rechtzeitig vorab an beide Seiten — für diese Bedenkzeit gibt es eine gesetzliche Mindestfrist. Nutzen Sie sie: Übergabetermin, mitverkauftes Inventar und Zahlungsmodalitäten stehen im Vertrag und lassen sich vorher noch ändern, nachher nicht mehr. Eine gründliche Prüfung des Vertragsentwurfs schützt vor unklaren Klauseln.

Nach der Beurkundung veranlasst das Notariat die Vormerkung im Grundbuch und holt die nötigen Genehmigungen ein. Erst wenn alle Fälligkeitsvoraussetzungen erfüllt sind, wird der Käufer zur Zahlung aufgefordert. Die Schlüsselübergabe erfolgt nach vollständigem Geldeingang — dieser Punkt steht am Ende der Checkliste, weil dort der Verkauf abgeschlossen ist.

Gerne für Sie da

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